Rentnergesellschaften bündeln Pensionsverpflichtungen ehemaliger Mitarbeitender und das zu deren Finanzierung vorgesehene Vermögen. Wird eine solche Gesellschaft auf einen professionellen Betreiber von Rentnergesellschaften übertragen, steht für das abgebende Unternehmen vor allem eines im Mittelpunkt: die langfristige und verlässliche Sicherung dieses Vermögens.
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Die Rentnergesellschaft als Lösung für Pensionsverpflichtungen
Bei deutschen Unternehmen bestehen Pensionsverpflichtungen von ca. 700 Mrd. Euro. Rund zwei Drittel entfallen auf Versorgungsbegünstigte, die nicht mehr für den verpflichteten Arbeitgeber tätig sind. Eine Auslagerung befreit Unternehmen von Rückstellungen und Risiken.
Veränderung braucht Halt
In einer Welt permanenter Disruption scheitern viele Transformationsprogramme nicht an fehlenden Konzepten, sondern an mangelnder kultureller Verankerung. Veränderungsfähigkeit entsteht dort, wo Unternehmen klare, nicht-verhandelbare Prinzipien etablieren, die Orientierung geben – auch und gerade im Wandel. Der kundenfokussierte Vertriebsansatz des Messtechnikherstellers WIKA zeigt exemplarisch, wie solche kulturellen Anker wirksam in Organisationen implementiert werden können.
Von der Blackbox zum Steuerungsinstrument
„What gets measured gets managed“: Während Unternehmen diesem Management-Prinzip bei klassischen Kennzahlen längst folgen und auf systematisches Tracking setzen, bleibt die Fähigkeit von Organisationen, sich kontinuierlich zu verändern, oft eine Blackbox. Der hier vorgestellte Ansatz zeigt jedoch, dass Veränderungsfähigkeit kein abstraktes Konzept ist, sondern eine messbare und steuerbare Kernkompetenz, die über die Zukunftsfähigkeit entscheidet.
Innovation und Marktnähe sichern Veränderungsfähigkeit
Der Elektromotoren- und Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg hat Veränderungsfähigkeit systematisch in die Unternehmensarchitektur eingebaut. Drei Hebel machen das möglich: eine kontinuierliche Innovationspipeline, ein globales Produktions- und Vertriebsnetzwerk und stärkere regionale Entscheidungskompetenz. Das Ergebnis sind kürzere Lieferzeiten, mehr Kundennähe – und eine Organisation, die Wandel nicht übersteht, sondern gestaltet.
Veränderungsfähigkeit wächst, wo Führung verbindet
Erfolgreiche Organisationsentwicklung verlangt heute ein Mehr an Veränderungsfähigkeit – und dafür braucht es mehr als nur führungsstarke Einzelpersonen. Entscheidend ist, wie Führung als gemeinsame Verantwortung gelebt wird und welche Auswirkungen das auf die gesamte Organisation hat. Jürgen Bosch, President der Trelleborg Sealing Solutions, schildert, wie sein Unternehmen diesen Weg geht.
KI-Integration und Veränderungsfähigkeit: Beide gehören zusammen
Viele Unternehmen kommen mit ihren KI-Initiativen nicht voran – weniger wegen technologischer Hürden, sondern wegen geringer Veränderungsfähigkeit. Das nachfolgende Fallbeispiel zeigt, wie Unternehmen mit dem Modell „Sollen – Wollen – Können“ die entscheidenden Hebel identifizierten und KI-Integration mit dauerhafter Veränderungsfähigkeit verknüpfen können.
Veränderungsfähigkeit von Unternehmen: Das Unplanbare zum Wettbewerbsvorteil machen
Die Welt ist kein Zehnkampf mit klaren Regeln. Für viele Unternehmen gleicht sie einem Dauer-Marathon auf sumpfigem Untergrund mit unvorhersehbaren Herausforderungen. KI, Krisen, Kostenexplosion: Einzelne Themen lassen sich managen. Doch was, wenn sie gleichzeitig auftreten – und wenn sie bleiben? Effizienz hilft, Anpassung auch. Den Unterschied im Wettbewerb macht jedoch eine umfassendere Kompetenz, die eine Organisation in die Zukunft trägt: Veränderungsfähigkeit. Sie ist gestaltend und zeigt sich in der Art und Weise, wie Fragestellungen adressiert werden – fachliche, strategische oder technologische. Wie gelingt der Shift zur dynamischen Gestaltung? Ein Plädoyer für eine Kultur, die das Unvorstellbare denkt und für Wege, die anders und gleichzeitig überraschend einfach sein können.
Warum KI-Agenten kein Allheilmittel für Supply Chains sind – und dennoch einen bedeutenden Fortschritt darstellen
Planer kämpfen täglich mit fragmentierten Daten, Ad‑hoc‑Entscheidungen und veralteten Plänen. KI‑Agenten lösen diese strukturellen Probleme zwar nicht – machen sie jedoch sichtbar, priorisieren Risiken und liefern in Sekunden belastbare Handlungsempfehlungen. So entsteht echte Wirkung ohne Automatisierungsmythos.
Supply Chain Orchestration mit SAP: Von Transparenz zu steuerbarer Resilienz
Transparenz ist heute selbstverständlich – Steuerungsfähigkeit nicht. Supply Chain Orchestration mit SAP adressiert genau diese Lücke: Sie verwandelt Daten in abgestimmte, funktionsübergreifende Entscheidungen. Integrated Business Planning (IBP) bildet dabei den operativen Kern. IBP verbindet Echtzeitdaten aus SAP S/4HANA mit Szenarien und Entscheidungsmodellen und macht die Lieferkette steuerbar statt nur sichtbar.
