Es gibt eine Flut von Zukunftsdaten – die Kunst ist, sie gezielt zu nutzen und klare Entscheidungen zu treffen. Trotz KI-gestütztem Trend-Scouting bleiben echte strategische Weichenstellungen aber oft aus. Warum? Weil wir die Zukunft isoliert betrachten. Bei der BSH Hausgeräte GmbH haben wir Strategic Foresight radikal effizient und wirkungsorientiert neu aufgesetzt. Durch „Open Foresight“ – das gemeinsame Deuten von Trends mit branchenfremden Partnern – brechen wir Denksilos auf und schaffen echten Business-Impact. Denn die Zukunft ist ein Teamsport.
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Zukunftsbilder bei Henkel: KI liefert Impulse. Menschen entscheiden
Künstliche Intelligenz (KI) kann Zukunftsbilder, Szenarien und Hypothesen in Sekundenschnelle erzeugen. Foresight zeigt, welche Zukunftsszenarien möglich sind, und Futures Literacy macht sie zur Grundlage besserer Entscheidungen. Bei Henkel nutzen wir diese Perspektiven, um mögliche Entwicklungen gemeinsam zu bewerten und in strategische Optionen zu übersetzen. Denn Zukunft entsteht nicht durch Vorhersagen, sondern durch die Fähigkeit, heute bessere Entscheidungen für morgen zu treffen. Im Jahr unseres 150-jährigen Bestehens knüpft dieser Anspruch an unseren Purpose an: Zukunft gemeinsam und verantwortungsvoll gestalten.
Szenarien ohne Schublade: Was Foresight wirklich wirksam macht
Strategic Foresight liefert oft wertvolle Erkenntnisse, verschwindet jedoch trotzdem in der Schublade. Das Problem liegt selten an der Qualität der Szenarien, sondern an der Anschlussfähigkeit an die Entscheidungspraxis und den Arbeitsalltag.
Die Zukunft entscheiden wir heute Wie Foresight, KI und menschliche Kreativität zu besseren Entscheidungen führen
Strategische Vorausschau hilft Führungskräften, bereits heute bewusste Entscheidungen zu treffen. KI beschleunigt Analyse und Synthese, stößt ohne menschliche Einordnung jedoch an Grenzen. Futuristin Tanja Schindler erklärt, warum Unternehmen mehrere
Zukünfte denken sollten, wie Vorstellungskraft zur strategischen Ressource wird und
weshalb die Verantwortung beim Menschen bleibt.
Foresight Plattform und KI als virtuelle Kolleginnen und Kollegen in der Zukunftsforschung
Die größte Gefahr beim Einsatz von KI im Foresight-Prozess besteht nicht darin, sie zu spät einzuführen, sondern ihr zu viel zu überlassen. Wer KI als spezialisierten Mitarbeiter mit klaren Aufgaben begreift, gewinnt Geschwindigkeit, neue Perspektiven und mehr Raum für die eigene Urteilskraft. Gerade Unternehmen ohne eigene Foresight-Abteilung können sich dadurch Fähigkeiten erschließen, die bislang vor allem großen Organisationen vorbehalten waren. So können sie strategische Entscheidungen unter Unsicherheit besser vorbereiten.
Foresight wirkt – aber vielleicht anders als gedacht
Foresight gewinnt derzeit deutlich an Bedeutung. Unternehmen investieren in Trendanalysen, Szenarien und Zukunftsworkshops, um sich auf eine zunehmend unsichere Welt vorzubereiten. Die entscheidende Frage lautet jedoch nicht, wie gut Foresight die Zukunft vorhersagt. Entscheidend ist vielmehr, warum manche Foresight-Initiativen strategische Wirkung entfalten und andere, trotz aufwendiger Analysen, folgenlos bleiben.
Zukunft braucht Entscheidungen: heute – Warum Strategic Foresight mehr ist als Trends, Daten und KI und wie sich Unternehmen damit auf mögliche Zukünfte vorbereiten
Die Zukunft wird für Unternehmen immer schwerer vorhersehbar. Nicht einzelne Veränderungen, sondern ihr gleichzeitiges Auftreten und ihre Dynamik prägen die strategische Planung. Erfolgreiche Führung bedeutet deshalb nicht, eine einzige Zukunft zu prognostizieren, sondern verschiedene mögliche Zukünfte zu verstehen und darauf vorbereitet zu sein.
Viele Unternehmen orientieren ihre Strategien jedoch weiterhin an einem bevorzugten Zukunftsbild. Ändern sich die zugrunde liegenden Annahmen, geraten auch darauf aufbauende Entscheidungen und Investitionen schnell unter Druck.
Time-to-Capacity Die neue Standortwährung der digitalen Wirtschaft
Deutschland braucht neue Wachstumspfade: durch KI, durch eine produktive digitale Verwaltung und durch Industrieunternehmen, die aus Daten endlich mehr Wertschöpfung generieren. Doch eine wichtige Voraussetzung wird dabei noch zu oft übersehen: Rechenleistung.
Wachstum braucht kontrollierbare Infrastruktur
Der nächste Engpass der KI-Wirtschaft ist nicht der Algorithmus. Entscheidend ist, ob Unternehmen über Rechenleistung, Sicherheit, Datenkontrolle und tragfähige Betriebsmodelle verfügen, um digitale Geschäftsmodelle tatsächlich zu skalieren. Für den Mittelstand bedeutet das: Souveränität entsteht nicht durch Abschottung, sondern durch bewusst getroffene Architekturentscheidungen.
Telefónica: Innovationskraft und Datensouveränität im Einklang
Unternehmen bewegen sich aktuell in einem heiklen Spannungsfeld: Auf der einen Seite herrscht ein massiver Druck, Innovationsprozesse mit Cloud-Technologien, Daten und Künstlicher Intelligenz (KI) voranzutreiben. Auf der anderen Seite verlangen regulatorische Anforderungen und geopolitische Risiken nach souveränen, lokal betriebenen Lösungen, die genau diese Innovationskraft hemmen können. Ein Beispiel der Telefónica Deutschland zeigt, wie sich auch beim Einsatz hochsensibler Daten ein gesundes Gleichgewicht zwischen geschäftlichem Nutzen sowie der erforderlichen Kontrolle und Sicherheit herstellen lässt.
