Die Zeiten sind unsicher, dynamisch und komplex – gerade auch für die Versicherungsbranche. Unternehmen müssen sich so aufstellen, dass sie in der Lage sind, nicht nur auf Veränderungen zu reagieren, sondern auch nach vorne zu blicken und Innovationen voranzutreiben. „Ambidextrie“ heißt hier die Herausforderung, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Wesentliche Grundlagen hierfür sind Agilität und New Work.
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Agilität ist der Weg, nicht das Ziel
Überall hört und liest man von Agilität und agilen Organisationsformen. Dabei kommt schnell der Eindruck auf, „jeder sollte eine haben“ – ein bisschen wie „mein Handy, mein Dienstwagen, meine agile Organisation“. Aber Agilität ist kein Selbstzweck. Allerdings: zu prüfen, welchen Mehrwert agile Organisationsformen für ein Unternehmen haben, ist ein guter Anfang. Denn oft ist Agilität der Ausgangspunkt für eine tiefgreifende Veränderung.
Einblicke in die agile Evolutionsreise von AXA Deutschland
Der Versicherungskonzern AXA Deutschland vollzieht derzeit die Transformation in eine agile Organisation. Mit einer Mischung aus individueller Evolution und gemeinschaftlicher Zielausrichtung hat er bereits einen wesentlichen Teil dieser Transformation erfolgreich gemeistert. Der aktuell stattfindende Konzernumbau in eine Tribe-Organisation ist der Lohn für einen frühzeitigen Aufbruch auf eine agile Evolutionsreise.
Eisberge unter kalifornischer Sonne
Der Benchmark für Versicherer ist heute das Silicon Valley. Reformen sind deshalb an der Tagesordnung. Nicht alle Häuser beherrschen jedoch die wichtigsten Disziplinen gleich gut.
Wer hoch innovative Produkte verkauft, braucht eine starke digitale Marke
Jedes Unternehmen mit einer Website hat eine digitale Marke. Auch für B2B-Unternehmen ist es inzwischen ein Muss, den digitalen Auftritt so zu gestalten, dass daraus ein echter Wettbewerbsvorteil entsteht. Das Leitprinzip „digital first“ sollte – über alle Touchpoints der customer journey hinweg – in der Vertriebsstrategie von B2B-Unternehmen verankert sein.
Abschied nehmen von festgefahrenen Vorstellungen
In der Arbeitswelt brodelt es. Der demographische Wandel, die Inflation, Klimawandel und eine auf einmal unsichere globale Welt. Eine Stapelkrise, wenn nicht sogar eine Omnikrise. Geht die Welt langsam unter – und wir müssen handlungsunfähig zusehen? Mitnichten.
Filter werden immer gebraucht: Wie im Ökosystem physische und digitale Welt aufeinandertreffen
Nicht nur die Natur, auch unser Geschäftsumfeld verändert sich dynamisch – und die Geschwindigkeit des Wandels nimmt unaufhaltsam zu. Darüber hinaus ermöglicht die Geschwindigkeit, mit der Daten erstellt, bewegt, analysiert und gespeichert werden können, Managern qualitativ hochwertigere Entscheidungen in kürzerer Zeit zu treffen. Dieser Umstand führt zu einer rascheren Veränderung von bestehenden Ökosystemen, im Vergleich zur Vergangenheit. Wo liegen hier die Chancen, wo die Risiken für deutsche Industrieunternehmen?
Innovation durch Co-Creation – gute Ideen fallen nicht vom Himmel
5,2 Milliarden Menschen, so die UN, leben 2030 in Städten. Dafür braucht es mehr höhere Häuser, die zugleich grüner sind, denn noch entstehen 38 Prozent der durch Energieverbrauch verursachten CO2-Emissionen beim Bauen und Betreiben von Gebäuden. Eine Lösung: Smart Building, Smart Neighborhood, Smart City. Die intelligente Steuerung energiesparender Anlagen via Cloud-Edge-Architekturen und mit Einbindung von Robotern wäre ein großer Schritt zu ökologischer Nachhaltigkeit, ökonomischer Effizienz sowie einer an Kundenwünschen orientierten Personen- und Lastenbeförderung. Dieses Ziel verfolgt der Kone-Konzern, dessen Aufzüge und Rolltreppen täglich eine Milliarde Menschen bewegen.
Das Industrielle Metaversum: Der Weg ist das Ziel
Angesichts von Gaskrise und Coronawinter, Inflation und Rezession ist gutes Krisenmanagement heute unerlässlich. Gleichzeitig ist jetzt aber auch der richtige Zeitpunkt, in die Zukunft zu investieren. Es ist kein Zufall, dass die Hälfte aller Unternehmen, die heute zu den Fortune 500 zählen, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gegründet wurden: Wer in der Krise mit klarem, strategischem Kompass investiert, hat die Chance, in besseren Zeiten der Konkurrenz davonzuziehen. Für Unternehmen, die das Geschäft in Industrie, Infrastruktur oder Transportwesen prägen möchten, kann das Industrielle Metaversum dabei der Kompass auf diesem Weg sein.
Ganzheitliche Konsumentenerlebnisse erfolgreich orchestrieren
Die Welt verändert sich. Das Konsumentenverhalten verändert sich. Interaktionspunkte von Konsumenten mit Unternehmen verändern sich. Diese Herausforderung ist mit einer konsequenten Ausrichtung am Konsumenten, einer resilienten Organisation und agilen Prozessen erfolgreich zu meistern. Kundenzentrierung aktiv zu leben, ist insbesondere für Industrieunternehmen ein Marathon. Aber: Er zahlt sich aus. Reibungslose Kundenerlebnisse – von der Inspiration, über die Orientierung und den Kauf bis hin zur Nutzung von Produkten und Dienstleistungen schaffen zufriedene Kund:innen. Und das wiederum führt zu Wachstum und Innovation – gerade in der Krise.
