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	<title>Human Capital Archive &#8211; ManagerWissen</title>
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	<description>Fachinformation für Entscheider</description>
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	<title>Human Capital Archive &#8211; ManagerWissen</title>
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	<item>
		<title>Transformation und erfolgreiche Personalrestrukturierung</title>
		<link>https://manager-wissen.com/special/transformation-und-erfolgreiche-personalrestrukturierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Gödde]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 07:27:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Wirtschaft steht unter Druck: Technologische Disruption, Fachkräftemangel und globale Unsicherheiten verlangen von Unternehmen schnelle, klare und strategische Entscheidungen. Personalrestrukturierung wird damit zum zentralen Faktor für die Zukunftsfähigkeit. Dieses Special zeigt, warum moderne Restrukturierung weit mehr ist als ein Sparprogramm und wie sie strategisch, rechtssicher und fair gelingt. Sie erhalten einen fundierten Überblick über [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://manager-wissen.com/special/transformation-und-erfolgreiche-personalrestrukturierung/">Transformation und erfolgreiche Personalrestrukturierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://manager-wissen.com">ManagerWissen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Wirtschaft steht unter Druck: Technologische Disruption, Fachkräftemangel und globale Unsicherheiten verlangen von Unternehmen schnelle, klare und strategische Entscheidungen. Personalrestrukturierung wird damit zum zentralen Faktor für die Zukunftsfähigkeit. Dieses Special zeigt, warum moderne Restrukturierung weit mehr ist als ein Sparprogramm und wie sie strategisch, rechtssicher und fair gelingt.</p>
<p>Sie erhalten einen fundierten Überblick über aktuelle Trends und Herausforderungen sowie konkrete Praxistipps und klare Handlungsempfehlungen, die Führungsteams sofort anwenden können. Diese reichen von strategischer Planung und arbeitsrechtlichen Leitplanken bis hin zu Kommunikation und Fairness im Veränderungsprozess.</p>
<p>Kurz: Dieses Special liefert Orientierung in einer Zeit, in der Transformation zur Daueraufgabe geworden ist – und zeigt, wie Unternehmen sie erfolgreich gestalten können.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Personalrestrukturierung:  Wie Unternehmen steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Risiken vermeiden</title>
		<link>https://manager-wissen.com/personalrestrukturierung-wie-unternehmen-steuerliche-und-sozialversicherungsrechtliche-risiken-vermeiden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Gödde]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 07:25:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Personalrestrukturierungen scheitern selten an der strategischen Entscheidung, aber häufig an operativen Details. Insbesondere steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Fragen zu Abfindungen, Wertguthaben oder internationalen Sachverhalten werden oft zu spät adressiert. Die Folge sind vermeidbare Mehrkosten, Unsicherheiten bei den Mitarbeitenden, geringere Teilnahmequoten und Verzögerungen. Wer diese Themen frühzeitig integriert und transparent kommuniziert, erhöht Akzeptanz, reduziert Reibungsverluste und beschleunigt die Umsetzung deutlich. Der folgende Überblick priorisiert die wichtigsten Stellschrauben und zeigt typische Fallstricke, national wie international.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://manager-wissen.com/personalrestrukturierung-wie-unternehmen-steuerliche-und-sozialversicherungsrechtliche-risiken-vermeiden/">Personalrestrukturierung:  Wie Unternehmen steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Risiken vermeiden</a> erschien zuerst auf <a href="https://manager-wissen.com">ManagerWissen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Personalrestrukturierungen scheitern selten an der strategischen Entscheidung, aber häufig an operativen Details. Insbesondere steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Fragen zu Abfindungen, Wertguthaben oder internationalen Sachverhalten werden oft zu spät adressiert. Die Folge sind vermeidbare Mehrkosten, Unsicherheiten bei den Mitarbeitenden, geringere Teilnahmequoten und Verzögerungen. Wer diese Themen frühzeitig integriert und transparent kommuniziert, erhöht Akzeptanz, reduziert Reibungsverluste und beschleunigt die Umsetzung deutlich. Der folgende Überblick priorisiert die wichtigsten Stellschrauben und zeigt typische Fallstricke, national wie international.</strong></p>
<p><span style="color: #333399;">Abfindungen: Steuerliche Gestaltungsspielräume gezielt nutzen</span></p>
<p>Für viele Mitarbeitende sind Abfindungen der zentrale finanzielle Baustein im Trennungsprozess. Steuerlich gelten sie grundsätzlich als Arbeitslohn. Bei einer Zusammenballung von Einkünften kann die Tarifermäßigung nach § 34 EStG (Fünftelregelung) greifen. Seit 2025 wird diese jedoch nicht mehr im Lohnsteuerabzug berücksichtigt, sodass die Entlastung erst im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung erfolgt. Für Betroffene bedeutet das einen temporären Liquiditätsnachteil. Arbeitgeber müssen den Vorgang in der Lohnsteuerbescheinigung weiterhin korrekt ausweisen, damit die Veranlagung reibungslos funktioniert.</p>
<p>Für Unternehmen ergibt sich daraus ein klarer Handlungsauftrag: Frühzeitige steuerliche Simulationen in Kombination mit transparenter Kommunikation bilden die Grundlage für eine effiziente und akzeptanzstarke Ausgestaltung von Programmen.</p>
<p>Typische Hebel zur Optimierung sind:</p>
<ul>
<li><strong>Auszahlungszeitpunkt steuern:</strong><br />
Eine Verschiebung ins Folgejahr kann die steuerliche Wirkung deutlich verbessern, insbesondere bei geringeren übrigen Einkünften.</li>
<li><strong>Zusatzzahlungen in die Rentenversicherung:</strong><br />
Der gezielte Erwerb zusätzlicher Rentenpunkte kann steuerlich abzugsfähig sein und Versorgungslücken schließen.</li>
<li><strong>Vorauszahlung von Krankenversicherungsbeiträgen:</strong><br />
Beiträge der Basisabsicherung können unter bestimmten Voraussetzungen gebündelt steuerlich geltend gemacht werden.</li>
<li><strong>Kirchensteuerliche Entlastungen nutzen:</strong><br />
In vielen Fällen sind auf Antrag Teilerlasse möglich.</li>
<li><strong>Individuelle Gestaltungen prüfen:</strong><br />
In Einzelfällen können weitergehende Lösungen sinnvoll sein, etwa bei Investitionen im Rahmen betrieblicher Einkünfte.</li>
</ul>
<p>Entscheidend ist, vorausschauend zu denken. Eine differenzierte Beratung erhöht nicht nur den individuellen Nutzen, sondern auch die Teilnahmequote an Programmen.</p>
<p><span style="color: #333399;">Sozialversicherung: Versorgungslücken vermeiden</span></p>
<p>Mit dem Ausscheiden rücken Fragen der sozialen Absicherung in den Fokus. Vorruhestands- oder Freiwilligenprogramme erfordern deshalb eine realistische Betrachtung von Rentenabschlägen sowie von möglichen Ansprüchen auf Arbeitslosengeld.</p>
<p>Für Unternehmen gilt: Programme sollten nicht nur rechtlich einwandfrei, sondern auch sozialversicherungsseitig belastbar konzipiert sein. Andernfalls drohen Versorgungslücken und somit Akzeptanzprobleme.</p>
<p>Wichtige Praxisaspekte:</p>
<ul>
<li><strong>Rentenabschläge aktiv managen:</strong><br />
Unter bestimmten Voraussetzungen können diese durch Ausgleichszahlungen an die Deutsche Rentenversicherung reduziert werden.</li>
<li><strong>Krankenversicherung strategisch prüfen:</strong><br />
Privatversicherte unter 55 Jahren haben unter engen Voraussetzungen die Möglichkeit zur Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung. Gesetzlich Versicherte müssen auch im Ruhestand Beiträge auf Renten berücksichtigen, dies wird häufig unterschätzt.</li>
<li><strong>Prozesse sauber aufsetzen:</strong><br />
Zuständigkeiten klären, Fristen einhalten und Anträge korrekt platzieren. Das verhindert Leistungslücken und unnötige Kosten.</li>
</ul>
<p><span style="color: #333399;">Zeitwertkonten: Flexibilität gezielt einsetzen</span></p>
<p>Zeitwertkonten sind ein wirkungsvolles Instrument, um Übergangsphasen flexibel zu gestalten. Durch Entgeltumwandlung aufgebaute Wertguthaben ermöglichen es beispielsweise, Freistellungsphasen zu finanzieren, ohne das Beschäftigungsverhältnis sofort zu beenden.<br />
Ihr besonderer Vorteil liegt in der steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Logik: Belastungen entstehen erst in der Auszahlungsphase und fallen daher regelmäßig niedriger aus. Das schafft sowohl für Unternehmen als auch für Mitarbeitende Planungssicherheit.</p>
<p>Richtig eingesetzt können Zeitwertkonten nicht nur Kosten steuern, sondern auch sozialverträgliche Lösungen ermöglichen.</p>
<p><span style="color: #333399;">Internationaler Kontext: Komplexität beherrschbar machen</span></p>
<p>Bei grenzüberschreitenden Konstellationen – etwa bei Führungskräften mit Auslandseinsätzen oder hybriden Arbeitsmodellen – entsteht zusätzliche Komplexität. Hier stellt sich regelmäßig die Frage, welcher Staat welche Einkünfte besteuern darf.</p>
<p>Aktuelle Entwicklungen in der Verwaltungsauffassung führen dazu, dass Aufteilungslogiken international nicht immer einheitlich akzeptiert werden. Dadurch erhöht sich das Risiko von Doppelbesteuerungen und zusätzlichen Compliance-Anforderungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmende.</p>
<p>Praxisrelevant ist daher vor allem eine saubere Dokumentation. Entscheidend sind Reisekalender, Vertragsunterlagen und Besteuerungsnachweise, um Sachverhalte korrekt einzuordnen und Risiken zu minimieren.</p>
<p><span style="color: #333399;">Fazit: Früh integrieren statt nachsteuern</span></p>
<p>Erfolgreiche Personalrestrukturierungen zeichnen sich dadurch aus, dass steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Fragestellungen nicht erst nachgelagert, sondern von Beginn an mitgedacht werden. Entscheidend ist:</p>
<ul>
<li>frühzeitige Einbindung von Steuer- und Sozialversicherungsexperten</li>
<li>Verzahnung von HR, Payroll und Tax</li>
<li>individuelle statt rein standardisierter Lösungen</li>
<li>transparente Kommunikation gegenüber Mitarbeitenden</li>
<li>sorgfältige Dokumentation – insbesondere bei internationalen Fällen</li>
</ul>
<p>Wer diese Faktoren berücksichtigt, reduziert nicht nur Risiken und Kosten, sondern schafft die Grundlage für tragfähige und akzeptierte Restrukturierungsprogramme.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fairness – die stille Logik der ­Restrukturierung: Warum das „Wie“ über Erfolg oder Scheitern entscheidet</title>
		<link>https://manager-wissen.com/fairness-die-stille-logik-der-restrukturierung-warum-das-wie-ueber-erfolg-oder-scheitern-entscheidet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Gödde]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 07:24:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum verlieren Organisationen in Restrukturierungen oft die Zustimmung der Mitarbeitenden, obwohl Entscheidungen sachlich nachvollziehbar sind? Weil Akzeptanz nicht aus Zahlen entsteht, sondern aus Fairness und der Wahrung des psychologischen Vertrags. Genau hier wird das „Wie“ zum entscheidenden Hebel.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://manager-wissen.com/fairness-die-stille-logik-der-restrukturierung-warum-das-wie-ueber-erfolg-oder-scheitern-entscheidet/">Fairness – die stille Logik der ­Restrukturierung: Warum das „Wie“ über Erfolg oder Scheitern entscheidet</a> erschien zuerst auf <a href="https://manager-wissen.com">ManagerWissen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum verlieren Organisationen in Restrukturierungen oft die Zustimmung der Mitarbeitenden, obwohl Entscheidungen sachlich nachvollziehbar sind? Weil Akzeptanz nicht aus Zahlen entsteht, sondern aus Fairness und der Wahrung des psychologischen Vertrags. Genau hier wird das „Wie“ zum entscheidenden Hebel.</strong></p>
<p>Restrukturierungen zeigen eine unbequeme Wahrheit: Akzeptanz ist keine logische Folge betriebswirtschaftlich richtiger Entscheidungen. Sie entsteht aus gewachsenen Beziehungen. Deshalb verlieren Organisationen häufig Zustimmung – trotz sachlich korrekter Entscheidungen. Ausschlaggebend ist nicht nur das Ergebnis – das Was –, sondern der erlebte Umgang damit – das Wie.</p>
<p>Viele Unternehmen machen dabei einen folgenschweren Denkfehler: „Ich habe die Argumente gehört“ wird gleichgesetzt mit „Ich akzeptiere das Vorgehen“. Doch Information ist nicht gleich Kommunikation und Kommunikation erzeugt nicht automatisch Akzeptanz.</p>
<p>Gerade in Restrukturierungen entsteht Akzeptanz nicht auf der Sach-, sondern auf der Beziehungsebene. Diese muss hundert- bis tausendfach gestaltet werden, was im Konzernkontext zunächst kaum leistbar erscheint. Tatsächlich folgt diese Dynamik jedoch klaren psychologischen Mustern.</p>
<p>„The message was brutal, but the delivery was fine“, singt Amy Winehouse. Genau das ist das Minimum: Fairness und die Wahrung des psychologischen Vertrags, die Kernelemente des Humans@Center Prinzips.</p>
<p><span style="color: #333399;">Information schafft noch keine Zustimmung</span></p>
<p>Die Fairness- und Equity‑Forschung zeigt: Menschen bewerten Veränderungen nicht primär danach, was entschieden wurde, sondern danach, wie Entscheidungen zustande kommen und wie sie im Prozess behandelt werden.</p>
<p>Vier Dimensionen sind entscheidend:</p>
<ul>
<li>Ergebnis‑Fairness: das Resultat selbst (z. B. Arbeitsplatzverlust)</li>
<li>Prozedurale Fairness: Nachvollziehbarkeit des Vorgehens</li>
<li>Informationale Fairness: Qualität und Transparenz der Inhalte</li>
<li>Interaktionale Fairness: konkreter zwischenmenschlicher Umgang</li>
</ul>
<p>Gerade bei Personalrestrukturierungen ist Ergebnis‑Fairness für Betroffene zwangsläufig negativ. Und hier beenden viele Führungskräfte ihre Suche nach Lösungen mit dem Satz: „Am Endergebnis kann ich ja nichts ändern.“ Das ist zwar richtig, doch entscheidend ist die Vermittlung dieses Ergebnisses.</p>
<p>Die nachfolgenden drei Dimensionen können fehlende Ergebnis‑Fairness ausgleichen. Konkret bedeutet das:</p>
<ul>
<li>Klarheit vor Tempo: Wer ist betroffen? Welche Schritte folgen? Wer ist verantwortlich?</li>
<li>Kommunikation aktiv steuern: adressatengerecht, konsistent, proaktiv – Push statt Pull.</li>
<li>Führungskräfte in die Pflicht nehmen: 1:1‑Gespräche sind Pflicht, kein Nice‑to‑have.</li>
</ul>
<p>Vor allem die interaktionale Fairness wird häufig unterschätzt. Wer formal korrekt informiert wurde, aber keinen echten Dialog erlebt hat, wird innerlich nicht mitgehen. An diesem Punkt wird deutlich, warum Change‑Management mehr ist als Change‑Information und warum diese Gleichsetzung zu fatalen Situationen führt.</p>
<p>Dass sich dieser Aufwand lohnt, ist empirisch gut belegt. So zeigt eine Studie von EY in Zusammenarbeit mit der Saïd Business School der Universität Oxford, dass Transformationen, die den Menschen konsequent in den Mittelpunkt stellen, eine bis zu 2,6‑fach höhere Erfolgswahrscheinlichkeit haben. Der Grund: Akzeptanz, Vertrauen und emotionale Stabilität sind messbare Treiber von Umsetzungskraft – gerade an den kritischen Wendepunkten von Restrukturierungen.</p>
<p><span style="color: #333399;">Kollektiv wahrgenommene Fairness entscheidet</span></p>
<p>Humans@Center ist kein Leitbild, sondern ein Designprinzip. Es fokussiert den psychologischen Vertrag, also die unausgesprochenen Erwartungen an Respekt und Verlässlichkeit.</p>
<p>Werden diese verletzt, entstehen sog. „Turning Points“: kollektive Bewertungsmomente, an denen Zustimmung abrupt kippen kann.<br />
Der Gallup Engagement Index Deutschland 2025 zeigt: Viele Mitarbeitende agieren im emotionalen Energiesparmodus. Der organisationale „Goodwill-Kredit“ ist gering, sodass Vertrauensbrüche schneller und stärker wirken.</p>
<p><span style="color: #333399;">Praxisbeispiel: Wenn der psychologische Vertrag kippt</span></p>
<p>Ein internationales Unternehmen führte ein groß angelegtes Frühverrentungs- und Exit‑Programm durch. Die rechtlichen Rahmenbedingungen waren klar, individuelle Abweichungen nicht möglich. Genau deshalb verlagerte sich der zentrale Hebel für Akzeptanz vollständig auf das Wie der Gespräche.</p>
<p>Über 100 Berater:innen wurden mithilfe eines Modells zu Persönlichkeitspräferenzen darauf vorbereitet, Sprache, Struktur und Gesprächsdynamik am jeweiligen Gegenüber auszurichten – bei identischen Inhalten. Analytisch geprägte Mitarbeitende benötigten Klarheit und Logik, stärker sicherheits‑ oder beziehungsorientierte Typen Zeit und Dialog. So wurden insbesondere interaktionale und informationale Fairness gestärkt.</p>
<p>Die Wirkung reichte weit über die unmittelbar Betroffenen hinaus. Auch die Bleibenden beobachteten genau, wie das Unternehmen handelte. So wurde das Programm zu einem kollektiven Bewertungsmoment für Haltung, Respekt und Verlässlichkeit.</p>
<p><span style="color: #333399;">Fazit</span></p>
<p>Wer Akzeptanz sichern will, muss Fairness gestalten – bewusst, systematisch und sichtbar. Humans@Center ist kein Luxus für gute Zeiten, sondern ein Instrument der Risikosteuerung und eine Voraussetzung dafür, dass Veränderung auch dann trägt, wenn sie weh tut. Das heißt:</p>
<p><strong>1. Designe Fairness bewusst – nicht nur das Ergebnis:</strong><br />
Steuere prozedurale, informationale und interaktionale Fairness aktiv. In Restrukturierungen ist Ergebnis‑Fairness selten erreichbar – umso wichtiger ist ein professionell geführter Prozess, der Orientierung gibt und Vertrauen sichert.</p>
<p><strong>2. Schaffe Klarheit vor Tempo – mit sichtbarer Prozesslogik:</strong><br />
Lege früh fest: Wer ist betroffen? Welche Schritte folgen wann? Wer trägt welche Verantwortung? Und wiederhole das konsistent.</p>
<p><strong>3. Kommuniziere im Push‑Modus – nicht auf Abruf:</strong><br />
Bereite adressatengerechte Versionen der Kernbotschaften vor und spiele sie proaktiv aus, anstatt darauf zu warten, dass Mitarbeitende sie „ziehen“.</p>
<p><strong>4. Mache 1:1‑Dialoge verpflichtend – und messe sie als Standard:</strong><br />
Verankere: Persönliche Gespräche durch die direkte Führungskraft sind Pflicht; ohne echten Dialog entsteht keine innere Zustimmung, auch wenn formal alles erklärt ist.</p>
<p><strong>5. Befähige Führung und Gesprächsführung psychologisch – mit System:</strong><br />
Trainiere Gesprächsführung entlang von Persönlichkeitspräferenzen (gleicher Inhalt, andere Sprache/Struktur!): Analytische Typen brauchen Klarheit und Logik, sicherheits‑ oder beziehungsorientierte Typen Zeit und Dialog.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://manager-wissen.com/fairness-die-stille-logik-der-restrukturierung-warum-das-wie-ueber-erfolg-oder-scheitern-entscheidet/">Fairness – die stille Logik der ­Restrukturierung: Warum das „Wie“ über Erfolg oder Scheitern entscheidet</a> erschien zuerst auf <a href="https://manager-wissen.com">ManagerWissen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Planung und Steuerung mit  Weitblick: So gelingt der Einstieg in die erfolgreiche ­Personalrestrukturierung</title>
		<link>https://manager-wissen.com/planung-und-steuerung-mit-weitblick-so-gelingt-der-einstieg-in-die-erfolgreiche-personalrestrukturierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Gödde]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 07:23:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Personalrestrukturierungen sind heute mehr denn je komplexe Transformationsprozesse mit hohen rechtlichen und operativen Anforderungen. Wie gelingt die Verzahnung von Strategie, arbeitsrechtlicher Umsetzbarkeit und Umsetzung, um Restrukturierungen rechtssicher, flexibel und zielgerichtet zu steuern?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://manager-wissen.com/planung-und-steuerung-mit-weitblick-so-gelingt-der-einstieg-in-die-erfolgreiche-personalrestrukturierung/">Planung und Steuerung mit  Weitblick: So gelingt der Einstieg in die erfolgreiche ­Personalrestrukturierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://manager-wissen.com">ManagerWissen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Personalrestrukturierungen sind heute mehr denn je komplexe Transformationsprozesse mit hohen rechtlichen und operativen Anforderungen. Wie gelingt die Verzahnung von Strategie, arbeitsrechtlicher Umsetzbarkeit und Umsetzung, um Restrukturierungen rechtssicher, flexibel und zielgerichtet zu steuern?</strong></p>
<div class="blue-box ">
<p><span style="color: #333399;">Arbeitsrechtliche Vorbereitung eines ­Personalabbaus </span></p>
<p><strong>Betriebsänderung und Interessenausgleich:</strong><br />
Liegt in einem Unternehmen mit betrieblicher Mitbestimmung ein nicht unerheblicher Personalabbau vor, handelt es sich regelmäßig um eine Betriebsänderung. In dem Fall ist grundsätzlich ein Interessenausgleich zu verhandeln. Er legt fest, wie die unternehmerische Entscheidung umgesetzt wird – etwa Ablauf, Zeitplan und Umsetzungsgrundsätze.</p>
<p><strong>Frühzeitige Leitplanken:</strong><br />
Unliebsame Überraschungen lassen sich nur vermeiden, wenn frühzeitig klare arbeitsrechtliche Leitplanken gesetzt werden: Verfügbare Instrumente, Kommunikationskonzept, Zeitachsen und Dokumentation müssen konsistent vorbereitet sein.</p>
<p><strong>Sozialauswahl professionell vorbereiten:</strong><br />
Ist ein Personalabbau nicht ohne betriebsbedingte Kündigungen möglich, rückt die Sozialauswahl in den Fokus. Entscheidend sind:</p>
<ul>
<li>klare Auswahlkriterien</li>
<li>saubere Vergleichsgruppenbildung</li>
<li>ein rechtssicheres Punkteschema zur Bewertung sozialer Kriterien</li>
</ul>
<p>Nur so wird die Auswahlentscheidung objektivierbar und transparent.</p>
<p><strong>Namensliste als Stabilitätsanker:</strong><br />
Die Verhandlung einer Namensliste kann die gerichtliche Überprüfbarkeit von Kündigungen deutlich einschränken und die Rechtssicherheit erhöhen.</p>
<p><strong>Schutz strategisch relevanter ­Mitarbeitender:</strong><br />
Sollen bestimmte Schlüsselpersonen gehalten werden, müssen sie rechtssicher – bei Vorliegen berechtigter betrieblicher Interessen und korrespondierender Dokumentation – aus der Sozialauswahl herausgenommen werden. Eine saubere Identifikation ist zwingend.</p>
<p><strong>Sozialplan zur Milderung wirtschaftlicher Nachteile:</strong><br />
Über die durch die Beendigung der Arbeitsverhältnisse entstehenden wirtschaftlichen Nachteile ist ein Sozialplan (im Gegensatz zum Interessenausgleich erzwingbar) zu verhandeln. Dieser ist für den Arbeitgeber wie auch für die betroffenen Mitarbeitenden von ökonomisch entscheidender Bedeutung, weil hier insbesondere finanzielle Regelungen wie Abfindungsformeln, die Konditionen des Übergangs auf eine Transfergesellschaft oder eines Freiwilligenprogramms geregelt werden.</p>
<p><strong>Massenentlassungsanzeige beachten:</strong><br />
Je nach Ausgestaltung können auch die komplexen Anforderungen der Massenentlassungsanzeige greifen – nicht nur bei Kündigungen, sondern gegebenenfalls auch beim Abschluss von Aufhebungsverträgen.</p>
</div>
<p>97 Prozent der Unternehmen befinden sich laut EY Parthenon CEO Outlook 2026 bereits in einer umfassenden Transformationsphase oder stehen unmittelbar davor. Mehr als die Hälfte der CEOs gibt an, aktuell eine unternehmensweite Transformation umzusetzen, weitere 45 Prozent planen den Start im Jahr 2026. Die Konsequenzen für die Personalplanung sind erheblich.</p>
<p>Damit stellt sich heute weniger die Frage, ob, sondern vielmehr wie eine Personalrestrukturierung erfolgreich umgesetzt werden kann. Anpassungen in der Personalstruktur, häufig auch in Form eines Personalabbaus, sind ein Instrument strategischer Neuausrichtung oder Stabilisierung. Doch selbst das überzeugendste Zielbild entfaltet erst Wirkung, wenn es durch eine belastbare Verhandlungs- und Umsetzungslogik hinterlegt ist. Genau hier liegen in der Praxis die größten Herausforderungen: Zwischen Unternehmensstrategie, arbeitsrechtlicher Machbarkeit und operativer Umsetzung bestehen enge Abhängigkeiten, die eine aktive integrierte Steuerung erfordern.</p>
<p>Am Anfang steht daher die Konzeptionierung und damit die Suche nach den richtigen Fragen: Wo stehen wir? Wohin wollen wir uns entwickeln? Ist unser Geschäftsmodell zukunftsfähig? Wie wirken sich geopolitische Entwicklungen, Marktveränderungen und neue Technologien, insbesondere KI, auf Geschäftsmodell und Personalbedarf aus?</p>
<p>Parallel dazu muss frühzeitig geklärt werden, was arbeitsrechtlich möglich ist. Die Prüfung kollektivrechtlicher (Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen) und individualrechtlicher Rahmenbedingungen eines potenziellen Personalabbaus darf nicht aufgeschoben werden. Nur wenn strategisches Konzept und arbeitsrechtliche Umsetzbarkeit konsistent verzahnt sind, lässt sich die Zeitplanung realistisch gestalten und eine fundierte Entscheidung der Geschäftsführung oder Konzernleitung treffen. Ab diesem Moment werden Dokumentation und Kommunikation zu zentralen Begleitern des gesamten Prozesses.</p>
<p>Bisher etablierte Verfahren verändern sich jedoch rasant: Globale Organisationsstrukturen, volatile Märkte und eine steigende Transformationsfrequenz verschieben die Rahmenbedingungen für Personalrestrukturierungen grundlegend. Klassische lineare Modelle reichen angesichts dieser Dynamik nicht mehr aus.</p>
<p>Drei aktuelle Trends zeigen, wie Unternehmen Planung und Steuerung vor diesem Hintergrund neu ausrichten müssen.</p>
<p><span style="color: #333399;">1. Flexibilität wird Pflicht – statische Restrukturierungsmodelle greifen nicht mehr</span></p>
<p>Personalabbauprogramme sind zunehmend keine in sich abgeschlossenen Einzelprojekte mehr, sondern dynamische Anpassungsprozesse im fortlaufenden Dialog mit den Sozialpartnern. Insbesondere die rasanten geopolitischen und wirtschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre haben dazu geführt, dass Restrukturierungsprogramme im laufenden Prozess häufig neuen Markt- und Kostenrealitäten ausgesetzt sind. Die klassische statische Abfolge „Konzept ➞ Verhandlung ➞ Umsetzung“ mit typischen Umsetzungszyklen zwischen 6-12 Monaten stößt dadurch an ihre Grenzen. Programme müssen so gestaltet werden, dass inhaltliche Anpassungen während laufender Verhandlungen möglich bleiben, ohne die bis dahin erzielten Einigungen zu gefährden. Um deren Angreifbarkeit zu vermeiden, sind die arbeitsrechtlichen Anforderungen, wie etwa die Unterrichtungspflicht gegenüber dem Betriebsrat und die ggf. bestehende Verpflichtung zur Verhandlung eines Interessenausgleichs und Sozialplans stets im Blick zu behalten.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund führt zunehmend ein gleitendes Model zum Erfolg: Stabile Leitplanken schaffen Orientierung und Verlässlichkeit, während die konkrete Ausgestaltung rollierend entwickelt wird. Die Leitplanken definieren den nicht verhandelbaren Rahmen, wie das grundlegende strategische Zielbild sowie die grundlegenden Umsetzungs- und Kommunikationsregeln, und sichern dadurch die Verhandlungsfähigkeit und Zielerreichung. Wichtig im Hinblick auf eine mögliche spätere gerichtliche Überprüfung der Maßnahme ist insbesondere die Nachvollziehbarkeit der konzeptionellen Umsetzung der unternehmerischen Entscheidung.</p>
<p><span style="color: #333399;">2. Global planen, lokal umsetzen – multinationale Komplexität managen</span></p>
<p>Geschäftsmodelle und Organisationsstrukturen von Unternehmen sind heute vielfach global verzahnt. Wertschöpfung, Prozesse und Kapazitäten werden länderübergreifend gestaltet, sodass Restrukturierungen zunehmend nicht lokal begrenzt umgesetzt werden können. Stattdessen muss die Ausgestaltung länderübergreifend integriert erfolgen, insbesondere im Hinblick auf Zielorganisation, Kapazitäten und zeitliche Steuerung. Die daraus abgeleiteten Effekte, etwa der Abbau von Überkapazitäten oder Rollenverlagerungen, wirken sich häufig parallel in mehreren Ländern aus und bedürfen daher einer zentralen Koordination.</p>
<p>Trotz der betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge bleiben die gesetzlichen Leitlinien der arbeitsrechtlichen Umsetzung von Personalrestrukturierungen lokal. Jedes Land verfügt über eigene arbeitsrechtliche Instrumente, gesetzliche Anforderungen und ggf. kollektivrechtliche Zwänge. Erfolgreiche Programme verbinden daher eine zentrale betriebswirtschaftliche Steuerungslogik mit tiefer lokaler arbeitsrechtlicher Expertise, um das Gesamtkonzept unter Berücksichtigung der jeweiligen nationalen Besonderheiten rechtssicher umzusetzen.</p>
<p>Der Ansatz „global planen, lokal umsetzen“ erfordert länderübergreifend übersetzbare Programmdesign- und Programmsteuerungselemente. Zentrale strategische Vorgaben müssen so ausgearbeitet sein, dass sie in jedem Land die Basis verhandelbarer und rechtssicherer Maßnahmen bilden können. Ein zentrales Projektmanagement bildet die Brücke zwischen globaler Transformationslogik und lokaler arbeitsrechtlicher Umsetzung. So bleiben großangelegte Unternehmenstransformationen auch über Ländergrenzen hinweg steuerbar.</p>
<p><span style="color: #333399;">3. Freiwillige und sozialverträgliche Lösungen bevorzugt –mehrstufige Instrumente gewinnen an Bedeutung</span></p>
<div class="blue-box ">
<p><span style="color: #333399;">Was Führungsteams jetzt konkret tun sollten</span></p>
<p><strong>Handlungsempfehlungen für die Praxis:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Frühzeitig Szenarien entwickeln:</strong><br />
Strategische, rechtliche und operative Varianten parallel denken, um unter Unsicherheit handlungsfähig zu bleiben.</li>
<li><strong>Arbeitsrechtliche Leitplanken vorziehen:</strong><br />
Kollektivrechtliche Vorgaben, Auswahllogik und Dokumentationsanforderungen bereits in der Konzeptionsphase klären.</li>
<li><strong>Zentrale Projektsteuerung stärken:</strong><br />
Klare Rollen, Entscheidungswege und Eskalationsmechanismen definieren – besonders bei multinationalen Programmen.</li>
<li><strong>Kommunikation professionalisieren:</strong><br />
Kon­­sistente Botschaften, klare Zeitachsen und transparente Entscheidungslogik reduzieren Reibung und erhöhen<br />
Akzeptanz.</li>
<li><strong>Beratung der Mitarbeitenden priorisieren:</strong><br />
Individuelle Gespräche erhöhen die Wirksamkeit freiwilliger Instrumente und reduzieren Konflikte.</li>
</ul>
</div>
<p>Seit mehreren Jahren werden Personalabbauziele in Deutschland verstärkt über Freiwilligenprogramme mit attraktiven individuellen Angeboten erreicht. Diese Programme ermöglichen es, Personalabbau vergleichsweise geräuschlos umzusetzen. Eine Beschädigung der Arbeitgebermarke – auch getrieben durch soziale Medien – soll dabei im Hinblick auf den Wettkampf um die besten Talente vermieden werden.</p>
<p>Begünstigt durch den starken deutschen Arbeitsmarkt haben Mitarbeitende bislang solche Angebote teilweise sogar aktiv nachgefragt und als faire Chance empfunden. Dies führte zu einer relativ geringen Anzahl an klagegetriebenen Eskalationen.</p>
<p>Die Rahmenbedingungen verändern sich derzeit jedoch rasant und das Sicherheitsbedürfnis vieler Mitarbeitender steigt je nach Branche erheblich. Dadurch kann die Bereitschaft, freiwillig aus einem festen Beschäftigungsverhältnis auszuscheiden, deutlich sinken. Je nach zukünftiger wirtschaftlicher Entwicklung bedeutet das für Unternehmen, dass reine Freiwilligenprogramme weniger verlässlich werden können, um Zielquoten zu erreichen.</p>
<p>Das heißt nicht, dass der „harte“ Personalabbau im Wege betriebsbedingter Kündigungen die einzige Lösung ist. Deren Nachteile, wie etwa eingeschränkte Gestaltungsmöglichkeiten durch die vorzunehmende Sozialauswahl, ein immanentes Klagerisiko sowie Imageprobleme, liegen auf der Hand. Stattdessen wird die Verwendung zielgenauer Instrumente und ein bausteinartiger Aufsatz der notwendigen Personalrestrukturierung noch relevanter. So kann der zusätzliche Abschluss von Betriebsvereinbarungen über Freiwilligenprogramme, die besonders attraktive Konditionen für die Mitarbeitenden bei Einwilligung in einen Aufhebungs- bzw. Abwicklungsvertrag oder bei einem Klageverzicht vorsehen, erfolgen. Weitere Instrumente wie konzernweite Jobmobilität, Qualifizierungsangebote über Transfergesellschaften sowie Zeitwertkonten-, Vorruhestands- und Überbrückungsmodelle bieten sich an.</p>
<p>Entscheidender Faktor für den Erfolg ist hierbei jedoch vor allem etwas, das leicht übersehen werden kann: die individuelle Beratung der Mitarbeitenden. Wer je nach Programmgestaltung beispielsweise die angebotenen Alternativen zur betriebsbedingten Kündigung transparent erklärt, konkrete Implikationen der Verwendung einer Abfindung aufzeigt, Rentenansprüche bei Annahme eines Vorruhestandsprogramms durchrechnet oder fit für eine Neuorientierung am Arbeitsmarkt macht, erhöht die Annahmequote spürbar.</p>
<p>Entscheidend ist im Gesamtprozess eine nachvollziehbare, aber dynamische Umsetzungslogik, welche sicherstellt, dass die verschiedenen Instrumente der Personalrestrukturierung rechtlich korrekt ineinandergreifen.</p>
<p><span style="color: #333399;">Fazit</span></p>
<div class="blue-box "> <strong>Individuelle Beratung wird zum Erfolgsfaktor: </strong>Klare Erläuterungen zu Optionen, finanziellen Folgen und Perspektiven schaffen Vertrauen und erhöhen Annahmequoten bei gleichzeitig sinkendem Konflikt- und Klagerisiko</div>
<p>Personalrestrukturierungen sind heute dynamische, iterative Anpassungsprozesse und keine linearen Projekte. Erfolgreiche Programme kombinieren globale strategische Planung mit lokaler arbeitsrechtlicher Umsetzung und einer flexiblen, modularen Steuerungslogik. Freiwillige Instrumente bleiben wichtig, müssen jedoch zunehmend durch rechtssichere, hybride Maßnahmen ergänzt werden, um die Zielerreichung auch bei sinkender Wechselbereitschaft sicherzustellen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://manager-wissen.com/planung-und-steuerung-mit-weitblick-so-gelingt-der-einstieg-in-die-erfolgreiche-personalrestrukturierung/">Planung und Steuerung mit  Weitblick: So gelingt der Einstieg in die erfolgreiche ­Personalrestrukturierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://manager-wissen.com">ManagerWissen</a>.</p>
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		<title>Gerrit Wagner</title>
		<link>https://manager-wissen.com/experte/gerrit-wagner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Gödde]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 07:01:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gerrit Wagner, Rechtsanwalt, Steuerberater und ­Director bei der EY Tax GmbH im Bereich People ­Advisory ­Services. Er berät ­Unternehmen bei allen vergütungsrechtlichen Fragestellungen und begleitet Restrukturierungs- programme.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gerrit Wagner, Rechtsanwalt, Steuerberater und ­Director bei der EY Tax GmbH im Bereich People ­Advisory ­Services. Er berät ­Unternehmen bei allen vergütungsrechtlichen Fragestellungen und begleitet Restrukturierungs- programme.</p>
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		<title>Isabella Lermen-Kothen</title>
		<link>https://manager-wissen.com/experte/isabella-lermen-kothen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Gödde]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 07:01:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Isabella Lermen-Kothen ist Rechtsanwältin und Senior Managerin bei der Ernst &#38; Young Law GmbH. Sie berät Unternehmen hinsichtlich arbeitsrechtlicher Aspekte von Personalrestrukturierungen und zum Projektmanagement umfassender Freiwilligenprogramme.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://manager-wissen.com/experte/isabella-lermen-kothen/">Isabella Lermen-Kothen</a> erschien zuerst auf <a href="https://manager-wissen.com">ManagerWissen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Isabella Lermen-Kothen ist Rechtsanwältin und Senior Managerin bei der Ernst &amp; Young Law GmbH. Sie berät Unternehmen hinsichtlich arbeitsrechtlicher Aspekte von Personalrestrukturierungen und zum Projektmanagement umfassender Freiwilligenprogramme.</p>
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		<title>Nancy Adam</title>
		<link>https://manager-wissen.com/experte/nancy-adam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Gödde]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 07:00:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nancy Adam, Rentenberaterin und Partnerin bei der EY Tax GmbH im Bereich People Advisory Services. Sie berät Unternehmen in nationalen und internationalen Sozialversicherungsfragen und begleitet Restrukturierungsprogramme.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://manager-wissen.com/experte/nancy-adam/">Nancy Adam</a> erschien zuerst auf <a href="https://manager-wissen.com">ManagerWissen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nancy Adam, Rentenberaterin und Partnerin bei der EY Tax GmbH im Bereich People Advisory Services. Sie berät Unternehmen in nationalen und internationalen Sozialversicherungsfragen und begleitet Restrukturierungsprogramme.</p>
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		<title>René Wagener</title>
		<link>https://manager-wissen.com/experte/rene-wagener/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Gödde]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 07:00:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>René Wagener ist Director bei EY People &#38; Change und begleitet seit vielen Jahren Organisationen in komplexen Transformationen mit Fokus auf Change, Humans@Center und Leadership.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://manager-wissen.com/experte/rene-wagener/">René Wagener</a> erschien zuerst auf <a href="https://manager-wissen.com">ManagerWissen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>René Wagener ist Director bei EY People &amp; Change und begleitet seit vielen Jahren Organisationen in komplexen Transformationen mit Fokus auf Change, Humans@Center und Leadership.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://manager-wissen.com/experte/rene-wagener/">René Wagener</a> erschien zuerst auf <a href="https://manager-wissen.com">ManagerWissen</a>.</p>
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		<title>Wolfgang Hardt</title>
		<link>https://manager-wissen.com/experte/wolfgang-hardt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Gödde]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 14:28:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wolfgang Hardt ist Rechtsanwalt und Partner bei der EY Law GmbH. Er berät Unternehmen in allen Bereichen des Arbeitsrechts und verantwortet daneben als Global Employment Operate Lead die Entwicklung und Umsetzung technologischer Innovationen. Er berät Unternehmen bei komplexen Transformations‑ und Personal­restrukturierungsprogrammen an der Schnittstelle von Strategie, Steuern, Recht und Mit­arbeiterkommunikation.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://manager-wissen.com/experte/wolfgang-hardt/">Wolfgang Hardt</a> erschien zuerst auf <a href="https://manager-wissen.com">ManagerWissen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wolfgang Hardt ist Rechtsanwalt und Partner bei der EY Law GmbH. Er berät Unternehmen in allen Bereichen des Arbeitsrechts und verantwortet daneben als Global Employment Operate Lead die Entwicklung und Umsetzung technologischer Innovationen. Er berät Unternehmen bei komplexen Transformations‑ und Personal­restrukturierungsprogrammen an der Schnittstelle von Strategie, Steuern, Recht und Mit­arbeiterkommunikation.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://manager-wissen.com/experte/wolfgang-hardt/">Wolfgang Hardt</a> erschien zuerst auf <a href="https://manager-wissen.com">ManagerWissen</a>.</p>
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		<title>Gordon Rösch</title>
		<link>https://manager-wissen.com/experte/gordon-roesch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Gödde]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 14:23:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gordon Rösch ist CPA und Partner bei der EY Tax GmbH im Bereich People Advisory Services. Er unterstützt Unternehmen im HR- und Vergütungsbereich, insbesondere bei der internationalen Ein- und Durchführung von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen. Er berät Unternehmen bei komplexen Transformations‑ und Personal­restrukturierungsprogrammen an der Schnittstelle von Strategie, Steuern, Recht und Mit­arbeiterkommunikation.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://manager-wissen.com/experte/gordon-roesch/">Gordon Rösch</a> erschien zuerst auf <a href="https://manager-wissen.com">ManagerWissen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gordon Rösch ist CPA und Partner bei der EY Tax GmbH im Bereich People Advisory Services. Er unterstützt Unternehmen im HR- und Vergütungsbereich, insbesondere bei der internationalen Ein- und Durchführung von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen. Er berät Unternehmen bei komplexen Transformations‑ und Personal­restrukturierungsprogrammen an der Schnittstelle von Strategie, Steuern, Recht und Mit­arbeiterkommunikation.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://manager-wissen.com/experte/gordon-roesch/">Gordon Rösch</a> erschien zuerst auf <a href="https://manager-wissen.com">ManagerWissen</a>.</p>
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