manager magazin 03/2019: Produktkonfiguration

Die zentrale Rolle der Produktkonfiguration für den Unternehmenserfolg

Donald Wachs und Andreas Discher

Die deutsche Industrie hat sich in den letzten Jahrzehnten vermehrt auf Innovationsführerschaft und individualisierte Kundenlösungen konzentriert – als eine differenzierende Strategie, die auf den Weltmärkten Erfolg verspricht. Im Zuge dieser Entwicklung hat die individuelle Konfiguration von Produkten für den Unternehmenserfolg enorm an  Bedeutung  gewonnen.

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Der digitale Zwilling in der Wertschöpfungskette

Hala Zeine

Bringen wir es auf den Punkt: Die Deutschen müssen – und das nicht nur in der Automobilindustrie – ihren Rang als eine weltweit führende Wirtschaftsmacht verteidigen. Das mahnte auch Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Accenture Deutschland, in seinen vier Thesen zur deutschen Wirtschaft [1] zu Beginn dieses Jahres deutlich an. Damit verbunden ist der dringend nötige Umstieg auf die Plattformwirtschaft oder zumindest der Einstieg in eine digitale Wirtschaft, die sich aus dem GenPool der Plattformwirtschaft bedient.

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360-Grad-User-Experience im B2B-Vertriebsprozess

Michael Hüllenkremer

Im geschäftlichen Alltag ist es längst zu spüren: Der Vertriebsprozess im B2B­Geschäft ändert sich. Die aktuelle Studie „Accelerate Your Journey to Modern Commerce“ von Forrester Research analysiert die Veränderungen treffend: Online­Vertrieb wird auch im B2B­Geschäft zunehmen. Die Käufer bevorzugen, sich eigenständig über P rodukte und Lösungen zu informieren.

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Komplexes sichtbar vereinfachen: 3D und Augmented Reality für die Produktkonfiguration

Marc Herling

Wenn es darum geht, ein komplexes und variantenreiches Produktportfolio zu beherrschen, haben sich Produktkonfiguratoren in vielen produzierenden Unternehmen bestens bewährt. Sie sollen in der Regel sicherstellen, dass Konfigurationen technisch richtig und baubar sind. Außerdem unterstützen sie die Preisfindung und ermöglichen die Ableitung von Fertigungsaufträgen. In einer zunehmend digitalisierten Welt aber wird für Fertigungsunternehmen die Verbesserung des Kaufprozesses immer mehr zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Moderne Konfigurationslösungen, die 3D und AR­-Technologien unterstützen, eröffnen den Unternehmen hier im wahrsten Sinne neue Dimensionen.

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Die Konfiguration variantenreicher Produkte bleibt eine ewige Herausforderung

Dr. Stephan Krumm

Produktkonfiguration alleine reicht nicht aus. Es braucht eine ganzheitliche Architektursicht – ausgehend von der Marktperspektive über die Entwicklungsperspektive bis hin zur Produktionsperspektive. Notwendig ist die richtige Varianz, zum richtigen Preis, passend zu den Bedürfnissen des jeweiligen Kunden. Ausgehend von Use Cases müssen die Kundenbedürfnisse bzw. die Bedürfnisse des Marktes zu einem ganzheitlichen Produkt­-Leistungssystem abgeleitet werden. Nur so ist eine Durchgängigkeit von strategischer Planung und Produktkonfiguration möglich.

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[1]  Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Accenture Deutschland: Götterdämmerung in der deutschen Wirtschaft