Sicherheitslösungen müssen benutzbar sein

Die voranschreitende Digitalisierung lässt den Kreis potentieller Nutzer kontinuierlich wachsen. Damit müssen IT-Sicherheitslösungen auch bedienbar sein für Menschen ohne Affinität zur Technik. Hier sind interdisziplinäres Arbeiten und eine nutzerzentrierte Sichtweise auf die Cyber Security gefragt. IT-Anwender setzen die ihnen zur Verfügung stehende Hard- und Software für die Erfüllung ihrer jeweiligen Aufgaben ein und verfolgen damit unterschiedlichste Ziele. So sind Computer ein Hilfsmittel der Kommunikation, der Interaktion und Koordination, sie dienen der Informationsbeschaffung und bilden die Basis für Geschäftsprozesse. Aus Sicht eines Anwenders sind die Cyber Security und die damit verbundenen Ziele ¹) wie Vertraulichkeit, Integrität oder Verfügbarkeit kein primäres Ziel ihres Handelns, sondern nachgelagert. Oft fühlen sich die Anwender durch die IT-Sicherheitsziele und die damit verbundenen Maßnahmen bevormundet und bei ihrer täglichen Arbeit behindert. Bereits 1999 haben Adams und Sasse (1) im Kontext von Passwort-Richtlinien gefordert, den Nutzer nicht als „Feind“ zu betrachten, sondern als first line of defense eines Unternehmens. Mit der weiter zunehmenden Digitalisierung aller Lebensbereiche ist es daher immens wichtig, den IT-Anwender ins Zentrum der Betrachtung zu stellen. Hier setzt das Forschungsfeld der … Sicherheitslösungen müssen benutzbar sein weiterlesen